Bericht vom Hilfseinsatz der Royal-Ranger

Am Mittwoch den 28.07.2021 sind Ranger aus unserem Stamm 295 Stadthagen zu einem RIDE (=Hilfsprojekt) nach Euskirchen aufgebrochen um sich dort an den Fluthilfen zu beteiligen.

Die (RR) Royal Rangers sind eine internationale und überkonfessionelle christliche Pfadfinderschaft, sie ist ein Werk des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP) mit Sitz in Erzhausen und als solches, Teil des Bundesjugendwerkes des BFP. Derzeit haben die Royal Rangers in Deutschland 22.858 Mitglieder in 426 aktiven Stämmen (Ortsgruppen), die sich auf fünf Distrikte (Nord, Ost, West, Baden-Württemberg und Bayern) mit insgesamt 35 Regionen verteilen.

Der RIDE wurde von der Bundesleitung organisiert. Insgesamt finden aktuell 2 verschiedene Einsätze statt.

RIDE (Fluthilfe) Arbeitseinsatz: Hierbei geht um Hilfeleistungen für die Betroffenen in den Krisengebieten z.B. durch Schuttbeseitigung, Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung, Wiederaufbau und vieles mehr. (Für erfahrenen Ranger und Leiter ab 16 Jahren )

RIDE Fluthilfe (Camps): Für Familien, die mit den Folgen der Flut in der Arbeit und den Aufgaben überladen sind, wird ein Wochenangebot für Kinder zwischen 4-14 Jahren während der Ferienzeit angeboten. Die Betreuung findet von morgens bis abends statt – die Verpflegung wird durch die RR dank vieler Spenden u.a. durch die Tafel gewährleistet.

Insgesamt haben beteiligen sich über die ganze Zeit ca. 200 Royal-Ranger aus dem ganzen Bundesgebiet, welche sich an den beiden Hilfseinsätzen beteiligen. Die Einsätze sind vorerst bis Ende August geplant.

Die Stadthäger Royal-Ranger wurden für diesen RIDE auch durch Unternehmen vor Ort unterstützt, so spendete z.B. der ASB einen umfangreichen Erste-Hilfe Rucksack, weiterhin haben uns Firat, Möbelhaus Holtmann und der Holab Getränkemarkt unterstützt – vielen Dank dafür!

Unser Stammleiter Michael Brandes hat für diese Woche die Camp Leitung übernommen, aktuell befinden sich täglich 25-30 Kinder im Camp.

Das Ziel des Camps ist es die Kinder zum einen zu „beschäftigen“ damit die Eltern Zeit haben den Aufbauarbeiten nachzugehen und ihnen eine Ablenkung und auch Gesprächsangebote zu bieten.